Brüssel, sieh her, wir Bürger Europas können nicht miteinander reden!

Aber das wollen wir und das müssen wir. Wie sonst sollten wir miteinander leben? 27 Sprachen, drei verschiedene Schrifttypen und endlos viele Sonderzeichen. Das überfordert das größte Sprachgenie! Für dieses Problem brauchen wir eine langfristige, praktikable Lösung! 

Wir haben einen Vorschlag!

Was nützt uns das Schengener Abkommen und dass wir von Finnland nach Portugal und weiter nach Griechenland reisen können, wir unterwegs aber die Menschen nicht verstehen? Was nützt uns die Freizügigkeit innerhalb der EU, wenn wir zunächst 26 Fremdsprachen lernen müssten, um sie wirklich nutzen zu können? 

Kulturgut und Werkzeug Sprache.

Niemand bezweifelt, dass in dieser enormen Vielfalt der Sprachen ein gewaltiger kultureller Reichtum steckt, den es zu bewahren und zu pflegen gilt. 

Muss sich aber diese sprachliche und kulturelle Vielfalt wirklich in Gebrauchsanweisungen von Elektrogeräten oder auf der Beschriftung der Verpackung von Fertiggerichten widerspiegeln? Muss sich diese geografische und historische Unterschiedlichkeit auch in den Texten von Verordnungen und Gesetzen darstellen? Wir meinen nein!

Wie können wir von dem Recht, überall in Europa arbeiten zu dürfen, Gebrauch machen, wenn wir uns nicht alle wenigstens so verständigen können, dass jeder weiß, zumindest innerhalb der alltäglichen Aufgaben und Themen, was der andere sagen will. Beim Reisen ist es schön, miteinander reden können, beim Arbeiten ist es notwendig!

Problem Sprache.

Wo liegt die Lösung? In der Geschichte oder im Prinzip “Mehrheit”? Im ersteren Fall wäre die Verkehrssprache wohl Amerikanisch, denn die USA dominieren seit dem 2. Weltkrieg Politik und Wirtschaft. Im zweiten Fall wäre es wohl Deutsch, denn Deutsch ist die Muttersprache der größten europäischen Volksgruppe. 

Die Lösung sollte u. E. weder Englisch noch Deutsch sein! Beides sind gewachsene Sprachen mit all ihren Unregelmäßigkeiten und Schwierigkeiten für Nicht-Muttersprachler. Wir brauchen eine einfache, für alle zumutbare Lösung.

Besser geeignet als eine Kultursprache ist eine Plansprache!

Unser Vorschlag: Esperanto
(oder eine andere, vielleicht bessere Plansprache)

 

Stellen Sie sich vor, alle Europäer lernen von Anfang an selbstverständlich ihre eigene Muttersprache, gründlich und umfassend. In der Sprache drücken Sie ihre Gefühle aus, singen und schreiben Gedichte. Zusätzlich lernen sie vom ersten Schuljahr an eine leichte, regelmäßige Zweitsprache. In der lesen Sie Gebrauchsanweisungen, hören Nachrichten und den Wetterbericht und telefonieren mit ihren Freunden aus dem letzten Urlaub am anderen Ende des Kontinents.

Esperanto ist relativ leicht zu lernen und bereits in allen europäischen Ländern recht weit verbreitet. In einer überschaubaren Zeit lassen sich Lehrer heranbilden und Unterreicht einführen. Diese Sprache lernt man, um überall in Europa zu Hause zu sein. Es ist nicht die Sprache eines anderen Landes, nicht die eines anderen Volkes. Es ist die Sprache des Heimat-Kontinents. Es ist keine Frage von Mehrheit oder Minderheit, keine Machtfrage, keine Frage von Herrschen oder Unterdrücken, keine Frage des Stolzes. Es ist die  Antwort der  Vernunft!

Fazit: L E G O
Landessprache UND Esperanto ist genug! Oder?

 

Wir werden die Diskussion zu unseren Vorschlägen gern auch mit Ihnen weiterführen. Wir sind für jeden konstruktiven Gedanken und Hinweis dankbar und wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Schreiben Sie uns, machen Sie mit bei unseren Projekten. Wir dürfen die Zukunft nicht allein den Politikern überlassen! Nicht die unsere und nicht die Europas! Das ungeprüfte Vertrauen haben die längst verspielt. Kontaktadressen finden Sie hier:

Sapere aude!